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| Die ehemalige Gmindersche
Fabrik ist auch heute noch in ihrer Gänze erhalten und bildet einen
nicht unwesentlichen Teil des Areals der Firma Bosch. Die Firma Gminder
verband die verschiedenen Stufen der Textilproduktion - vom Spinnen des
Fadens über das Weben bis zum Färben und Appretieren in einer
Hand und war um das Jahr 1900 mit mehr als 2000 Arbeitsplätzen
zu einem der wichtigsten und größten Textilgroßunternehmen
in Deutschland geworden. Die Firma brachte ein damals sehr beliebtes Gewebe
für Wäsche, Kleider und Tücher auf den Markt, das sog. "Gminder
Halblinnen".
Nach 1945 begann mit der allgemeinen Krise der deutschen Textilindustrie auch der Niedergang der Firma Gminder. Sie stellte 1963 ihre Produktion ein und wurde wenig später von der Firma Robert Bosch übernommen. |
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| Die Architektonik der Gminderschen Fabrik erinnerte mich schon als Schüler immer an eine gelungene Symbiose aus Tower Bridge und Westmister Abbey | |
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| Andreas
Gminder (links) und Konrad Gminder machten aus dem Handwerksbetrieb ihres
Vaters ein großes Textilunternehmen.
Lange Zeit ein Wahrzeichen
Reutlingens: Der "Lange Emil", der 100 m hohe Kamin der Firma Gminder in
der Tübinger Straße. Das Bild stammt aus den 30er Jahren, der
Fabrikschlot wurde 1985 von der Firma Bosch abgerissen.
Inmitten der Tübinger Straße sind noch die Gleise der Reutlinger Straßenbahn zu erkennen. Hier führte die Linie 1 nach Betzingen. Auf Straßenbahn klicken, um mehr über die Reutlinger Straßenbahnen zu erfahren
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Die Fabrikanlage
im Jahre 1908
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