| Das
Museumsgebäude "Im Dorf 16", ein sogenanntes Trippelhaus, wurde 1745
von einem vermögenden Schultheißen erbaut. Das Anwesen gehörte
zu den Lehenshöfen der Reutlinger Pfründenpflege, die auch die
Abgaben erhielt. Über viele Generationen hinweg wurde hier Landwirtschaft
betrieben. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Hof im Besitz eines
der letzten Haupterwerbsbauern. Der Trippel, die steile Freitreppe, ist
typisch für die Betzinger Bauernhäuser. Der Aufgang zur Wohnung
wurde vermutlich um Raum zu sparen im ersten Obergeschoss ins Freie verlegt. |