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Die
Achalm gehört zu Reutlingen genauso wie die Marienkirche oder das
Tübinger Tor. Der Gipfel liegt 707 m hoch, die Achalm ist ein sog.
Zeugenberg, aus weißem Jura bestehend wie die noch ca. 10 km
entfernte Schwäbische Alb. Sie ist Beweis (Zeuge) dafür, dass
vor Jahrmillionen der Weißjura-Block der Alb bis mindestens hierher
reichte.
Leider sind von der im 11. Jhd. von den Grafen Egino und Rudolf erbauten Burg nur noch wenige Mauerreste und der um 1838 wieder aufgebaute Bergfried erhalten. Die Burg zerfiel schon im 15. Jhd, während des 30 Jährigen Krieges kam es zur endgültigen Schleifung der Burggemäuer, zudem wurden sehr viele Steine als Baumaterial von Stadthäusern verwendet. |
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Im
19. Jhd. wurde der Versuch unternommen, das ursprüngliche Aussehen
der Burg Achalm zu rekonstruieren. Hierbei herrschte lediglich Einigkeit
über den Verlauf der Umfassungsmauer sowie die Position von Burgtor,
Palas und Bergfried.
Die nebenstehende Rekonstruktion der Burg ist deswegen sicherlich vom Künstler (A.Gatternicht)um nicht unwesentliche Anbauten "erweitert" worden, sicher auch deswegen, um vor den Augen des Betrachters die mittelalterliche Welt der Ritterburgen wieder aufleben zu lassen. Leider gibt es außer dieser gewagten Rekonstruktion eines Künstlers keine Abbildung der ehemaligen Burg Achalm, doch steht fest, dass es sich um ein eindrucksvolles Bauwerk gehandelt haben muss. |
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| Woher
stammt der Name "Achalm"? Ludwig Uhland behauptet in seiner Ballade
"Schlacht bei Reutlingen" ein tödlich getroffener Ritter hätte
noch "Ach Allm(ächtiger)" rufen wollen und dies hätte dann dem
Berg und der Burg den Namen gegeben.
„Ach Allmächt'ger!" wollt er rufen, – man hieß davon das Schloss Allerdings ist der Name Achalm weitaus unspektakulärer Herkunft. Achalm bedeutet schlicht "Ache" (Bach) "an der Alm" (Bergweide) - also Bach, der an einer Bergweide entlang führt. Es
ist jedoch nicht ganz sicher, welchen Bach (Ache) die Namensgeber der Achalm
gemeint haben. Möglicherweise könnte es sich hierbei um den Aispach
handeln, der oberhalb des Pfalzgrafenweges am Hang der Achalm seinen Ursprung
hat.
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